Willkommen im Presse-Portal der Organspende-Kampagne der BZgA!

Hier finden Sie alle Pressemitteilungen der BZgA zum Thema Organspende, Statistiken und Studien zur Organspendebereitschaft in Deutschland sowie Hörfunkbeiträge zum Tag der Organspende 2005.
Wenn Sie weitere Fragen haben, können Sie sich gerne an die Pressestelle der BZgA wenden:
Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung,
Dr. Marita Völker-Albert, Postfach 91 01 52, 51071 Köln
Telefon: 0221 8992-280
Fax: 0221 8992-300 / - 201
eMail: marita.voelker-albert@bzga.de
Pressemitteilungen
- Infotelefon: Antworten auf wichtige Fragen
- Tag der Organspende 2008
- Tag der Organspende 2007
- Tag der Organspende 2006
- Tag der Organspende 2006 - Infotelefon
- Erster Welttag der Organspende
- Fünf Jahre Infotelefon-Organspende
- Befragung von Ärzten
- 5. Juni 2004: Tag der Organspende - Informieren und Gewinnen
- Organspende - eine persönliche und berufliche Herausforderung
- Die häufigsten Fragen - Neue Plakate
- Organspende und Jugendliche
- 20 Jahre Tag der Organspende
- Nierentransplantationen weiterhin rückläufig
- Die Elite des Sports an der Seite der BZgA
- Spendermotivation wird immer wichtiger
- Organspendebereitschaft der Bevölkerung steigt
- 0800 90 40 400 - Infotelefon Organspende
- Organspendebereitschaft höher als erwartet
Radiobeitrag zum Tag der Organspende 7. Juni 2008
Mit dem aktuellen Hörfunkbeitrag soll zur Auseinandersetzung mit dem Thema Organspende angeregt werden.
Am 07. Juni ist "Tag der Organspende". Ein Thema, das wirklich jeden angeht, weil jeder einmal in die Situation geraten kann, entweder als möglicher Spender eines Organs oder als jemand, der dringend eines braucht. Dazu passt das Motto des Tages sehr gut: "Zukunft schenken – Organe spenden". Denn auch wenn sich die reinen statistischen Zahlen verbessert haben, noch immer warten zu viele Menschen auf die lebensrettende Spende.
Der Beitrag ist eine gemeinsame Aktion der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) und der Deutschen Stiftung Organtransplantation (DSO) zum Tag der Organspende 2008.
Hörfunkbeitrag
Statements von Prof. Dr. Elisabeth Pott, Direktorin der BZgA
Statements von Dr. Thomas Beck, Vorstand der DSO
Statistiken zur Organspende
Organspende und Transplantation 2001 bis 2007 in Deutschland
| 2006 | 2007 | |
|---|---|---|
| Baden-Württemberg | 15,4 | 15,0 |
| Bayern | 14,7 | 17,9 |
| Mitte | 13,1 | 14,5 |
| Nord | 16,1 | 15,5 |
| Nord-Ost | 21,0 | 19,7 |
| Nordrhein-Westfalen | 12,0 | 13,3 |
| Ost | 19,2 | 19,1 |
| Bundesdurchschnitt | 15,3 | 16,0 |
| 2001 | 2002 | 2003 | 2004 | 2005 | 2006 | 2007 | |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Baden-Württemberg | 126 | 104 | 140 | 128 | 138 | 165 | 161 |
| Bayern | 167 | 183 | 185 | 164 | 226 | 184 | 224 |
| Mitte | 160 | 104 | 141 | 153 | 148 | 146 | 162 |
| Nord | 194 | 166 | 171 | 184 | 183 | 213 | 206 |
| Nord-Ost | 138 | 151 | 142 | 155 | 177 | 161 | 150 |
| Nordrhein-Westfalen | 163 | 204 | 200 | 156 | 196 | 216 | 239 |
| Ost | 125 | 117 | 161 | 141 | 152 | 174 | 171 |
| bundesweit | 1073 | 1029 | 1140 | 1081 | 1220 | 1259 | 1285 |
Weitere Statistiken der Deutschen Stiftung Organtransplantation finden Sie hier.
Organspende und Wartelisten in den Ländern von Eurotransplant (Stand am 31.12.2007)
| Ö | B | K | D | L | N | S | andere Länder | Summe | |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Spender | 181 | 291 | 33 | 1285 | 1 | 257 | 22 | 68 | 2138 |
| Multiorgan | 122 | 229 | 19 | 995 | 1 | 155 | 20 | 0 | 1541 |
| Niere | 175 | 254 | 26 | 1202 | 1 | 248 | 22 | 2 | 1930 |
| Herz | 56 | 83 | 9 | 377 | 0 | 55 | 10 | 7 | 597 |
| Leber | 118 | 241 | 22 | 1006 | 1 | 156 | 15 | 10 | 1569 |
| Lunge | 35 | 90 | 2 | 254 | 1 | 64 | 7 | 49 | 502 |
| Bauchspeicheldrüse | 26 | 44 | 4 | 139 | 0 | 39 | 3 | 0 | 255 |
Länder: Ö (Österreich), B (Belgien), K (Kroatien), D (Deutschland), L (Luxemburg), N (Niederlande), S (Slowenien)
| Ö | B | K | D | L | N | S | Summe | |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Niere | 820 | 796 | 369 | 7916 | 10 | 916 | 83 | 10910 |
| Herz | 45 | 28 | 12 | 774 | 0 | 44 | 30 | 933 |
| Leber | 109 | 166 | 56 | 1881 | 0 | 130 | 9 | 2351 |
| Lunge | 99 | 50 | 0 | 542 | 0 | 158 | 0 | 849 |
| Bauchspeicheldrüse | 7 | 5 | 0 | 22 | 0 | 9 | 0 | 43 |
| Niere / Bauchspeicheldrüse | 25 | 32 | 6 | 220 | 0 | 20 | 1 | 304 |
| Herz / Lunge | 4 | 2 | 0 | 46 | 0 | 3 | 0 | 55 |
| Niere / Herz | 3 | 3 | 0 | 18 | 0 | 0 | 0 | 24 |
| Niere / Leber | 4 | 9 | 3 | 50 | 0 | 1 | 0 | 67 |
| Niere / Lunge | 0 | 0 | 0 | 3 | 0 | 0 | 0 | 3 |
| Leber / Lunge | 0 | 0 | 0 | 3 | 0 | 1 | 0 | 4 |
| Leber / Bauchspeicheldrüse | 0 | 0 | 0 | 5 | 0 | 0 | 0 | 5 |
| Herz / Leber | 0 | 1 | 0 | 1 | 0 | 0 | 0 | 2 |
Länder: Ö (Österreich), B (Belgien), K (Kroatien), D (Deutschland), L (Luxemburg), N (Niederlande), S (Slowenien)
Weitere Statistiken der Stiftung Eurotransplant finden Sie hier.
Studien zur Organspende
Forsastudie Jugendliche
Erstmalig hat die BZgA 2003 eine Repräsentativerhebung zur "Einstellung von Jugendlichen zum Thema Organspende" durchführen lassen. Bereits bei den bisherigen Untersuchungen der BZgA innerhalb der Allgemeinbevölkerung zeichnete sich eine hohe Akzeptanz zur Organspende bei jungen Menschen ab.
68 Prozent der befragten Jugendlichen wären mit einer Organentnahme im falle ihres Todes einverstanden, Mädchen und junge Frauen mehr als junge Männer (72 Prozent weiblich, 64 Prozent männlich).
Befragung bestätigt: Ärzte unterstützen Aufklärung zur Organspende
Ärzte sind für die meisten Menschen die wichtigsten Ansprechpartner in Gesundheitsfragen. Dies gilt auch für das Thema Organspende. In Repräsentativerhebungen der BZgA aus den Jahren 2003 und 2001 geben mehr als die Hälfte der Befragten an, dasss sie sich bei Fragen rund um das Thema Organspende an ihren Arzt wenden.
Für die BZgA war dies Anlass, eine gezielte Untersuchung bei niedergelassenene Ärztinnen und Ärzten durchzuführen, um ihre Einstellung zum Thema Organspende und ihre Bereitschaft, Patienten zu beraten, in Erfahrung zu bringen. Insgesamt zeigt sich, dass ein großes Interesse an diesem Thema besteht.
Mit 88 Prozent steht die Mehrheit der befragten Mediziner dem Thema Organspende positiv gegenüber. 84 Prozent sind damit einverstanden, dass man ihnen nach ihrem Tod Organe entnimmt. Damit liegt ihr Anteil mit rund 20 Prozent über dem der Allgemeinbevölkerung.
Besonders bemerkenswert ist der hohe Anteil derer, die einen Organspendeausweis besitzen. Nahezu die Hälfte der niedergelassenen Ärztinnen und Ärzte verfügt über einen entsprechenden Ausweis, während der Anteil in der Gesamtbevölkerung unverändert bei 12 Prozent liegt.
Forsabefragung 2001: Organspendebereitschaft in der Bundesrepublik höher als erwartet
Im Auftrag der BZgA hat forsa, Gesellschaft für Sozialforschung und statistische Analysen mbH, eine repräsentative Untersuchung zur Orgganspendebereitschaft der Bürgerinnen und Bürger in der bundesrepublik Deutschalnd durchgeführt. Die passive Akzeptanz der Organspende ist demnach hoch: Die große Mehrheit der Befragten - 78 Prozent - hat eine positive Haltung gegenüber der organspende. lediglich 10 Porznet stehen ihr negativ gegenüber. Als potenzieller Ansprechpartner zu fragen rund um das Thema Organspende liegt der Arzt in der Präverenz der Befragten an erster Stelle mit 61 Prozent.
Hörfunkbeiträge "Trost mitten im Schmerz?" Tag der Organspende 4. Juni 2005
Es gibt Schicksalsschläge, die lassen sich kaum in Worte fassen. In so einer Situation nicht zu verzweifeln, sondern das Licht im Dunkeln zu sehen, das fällt nicht leicht. Die Eltern der kleinen Puala haben so eine Situation erlebt: Ihre vierjährige Tochter stirbt im Krankenhaus. Die Eltern sprechen die Ärzte auf eine Organspende an. Paula werden darufhin das Herz, die Leber und die Nieren entnommen. Trotz der Trauer um ihre Tochter finden die Eltern Trost in dem Gedanken, dass andere Kinder mit Paulas Organen weiterleben können: Trost mitten im Schmerz.
Die Hörfunkbeiträge entstanden in einer gemeinsamen Aktion der BZgA und der Deutschen Stiftung Organtransplantation (DSO) zum Tag der Organspende 2005.
Stellungnahme der BZgA zur Enquete-Kommission "Ethik und Recht der moderenen Medizin" am 14. März 2005
Die Enquete-Kommission "Ethik und Recht in der modernen Medizin" hat am 14. März 2005 eine öffentliche Anhörung zum Thema "Organisation der postmortalen Organspende in Deutschland" durchgeführt. Auf der Grundlage eines umfangreichen Fragenkatalogs hat die Kommission mit zehn eingeladenen Expertinnen und Experten aus Wissenschaft und Praxis erörtert, weshalb in Deutschland das Aufkommen von Organspenden weiterhin geringer ist als in anderen europäischen Ländern.
Die Kommission wollte in erster Linie der Frage nachgehen, ob es Defizite bei der Umsetzung der geltenden Regelungen gibt und wie etwaige Mängel zu beheben sind. Im Fokus stehen dabei insbesondere die Aufklärung der Bevölkerung, die Arbeit der Stiftung Deutsche Organtransplantation und die Praxis der Organspende in Deutschland.
Hier können Sie die Stellungnahme der BZgA in redigierter Fassung nachlesen.



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